SEO und GEO für Schweizer KMU: 10 Massnahmen für mehr Sichtbarkeit

Von Redaktion Digital Cloud Market – Digitalstrategie & SEO/LLMO für Schweizer KMU.

Verbinde lokale SEO und KI-Sichtbarkeit: zehn priorisierte Massnahmen, ein 30-Tage-Plan und eine Checkliste für deinen regionalen Dienstleistungsbetrieb.

Deine Website ist online, aber die gewünschten Kundenanfragen bleiben aus? Gleichzeitig verändert künstliche Intelligenz die Art, wie Menschen nach Unternehmen, Dienstleistungen und Antworten suchen.

Neben klassischen Google-Suchergebnissen spielen heute auch KI-gestützte Suchfunktionen und Assistenten wie ChatGPT eine Rolle. Für Schweizer KMU stellt sich deshalb eine wichtige Frage: Wie bleibt mein Unternehmen bei Google sichtbar und wird auch in KI-gestützten Antworten besser auffindbar?

Die gute Nachricht: Du brauchst dafür nicht zwei völlig unterschiedliche Marketingstrategien. Viele Grundlagen von SEO und GEO ergänzen sich.

In diesem Ratgeber erfährst du, welche zehn Massnahmen besonders sinnvoll sind, womit du beginnen solltest und wie du innerhalb von 30 Tagen eine solide Grundlage für deine weitere Entwicklung schaffst.

SEO und GEO: Was ist der Unterschied?

SEO (Search Engine Optimization) bezeichnet Massnahmen, mit denen du die Sichtbarkeit deiner Website in klassischen Suchmaschinen verbesserst. Dazu gehören technische Optimierungen, relevante Inhalte, eine verständliche Seitenstruktur und die Vertrauenswürdigkeit deines Unternehmens.

GEO (Generative Engine Optimization) beschäftigt sich damit, wie Inhalte und Unternehmen in KI-gestützten Such- und Antwortsystemen berücksichtigt werden können. Dabei geht es unter anderem um verständliche Antworten, nachvollziehbare Informationen und die Erkennbarkeit deiner fachlichen Kompetenz.

Der Unterschied liegt vor allem darin, wie die Informationen präsentiert werden.

Bei einer klassischen Google-Suche erhalten Nutzer häufig eine Liste mit Webseiten. KI-gestützte Systeme können Informationen aus verschiedenen Quellen zusammenfassen und direkt als Antwort darstellen.

Für dein Unternehmen bedeutet das: Eine gut aufgebaute Website sollte nicht nur gefunden werden, sondern auch verständlich erklären, welche Leistungen du anbietest, für wen sie geeignet sind und warum dein Unternehmen ein vertrauenswürdiger Ansprechpartner ist.

Wichtig: Gute SEO-Arbeit schafft häufig sinnvolle Voraussetzungen für KI-Sichtbarkeit. Eine Erwähnung oder Empfehlung durch ChatGPT, Gemini oder Google AI Overviews lässt sich dadurch jedoch nicht garantieren.

10 Massnahmen für bessere Sichtbarkeit bei Google und in KI-Suchen

Die folgenden Schritte sind nach ihrer praktischen Bedeutung für kleinere und mittlere Schweizer Unternehmen aufgebaut.

Du musst nicht alles gleichzeitig umsetzen. Beginne mit den Massnahmen, die für deine wichtigste Dienstleistung und deine Zielgruppe den grössten Nutzen bringen.

1. Sorge dafür, dass deine Website technisch erreichbar ist

Die beste Website bringt wenig, wenn Suchmaschinen wichtige Inhalte nicht zuverlässig abrufen können.

Prüfe deshalb zuerst, ob deine wichtigsten Seiten öffentlich zugänglich sind, auf Smartphones funktionieren und keine technischen Fehler verursachen.

Achte besonders auf:

Auch die Einstellungen für Suchmaschinen- und KI-Crawler sollten überprüft werden. Dabei ist zu unterscheiden, welche Systeme Inhalte für die Suche abrufen und welche sie für andere Zwecke verwenden.

Praxis-Tipp: Öffne deine wichtigste Leistungsseite auf dem Smartphone und versuche, eine Anfrage zu senden. Wenn schon dieser einfache Vorgang Schwierigkeiten macht, solltest du zuerst daran arbeiten.

Eine gute technische Grundlage ist die Voraussetzung für weitere SEO-Massnahmen.

2. Nutze die Google Search Console, bevor du neue Inhalte erstellst

Viele Unternehmen veröffentlichen regelmässig Blogartikel, ohne vorher zu prüfen, welche ihrer bestehenden Seiten bereits bei Google sichtbar sind.

Dabei können gerade dort interessante Chancen liegen.

Mit der Google Search Console erkennst du beispielsweise:

Besonders interessant sind relevante Suchbegriffe, bei denen deine Website bereits auf der ersten oder zweiten Ergebnisseite erscheint, aber noch wenige Klicks erhält.

Hier kann es sinnvoller sein, einen vorhandenen Inhalt gezielt zu verbessern, statt einen weiteren Artikel zum gleichen Thema zu veröffentlichen.

Beispiel: Ein Treuhandbüro in Luzern erscheint bereits für eine relevante Anfrage zur Buchhaltung, aber die entsprechende Leistungsseite erklärt den Ablauf nur oberflächlich.

In diesem Fall könnte eine bessere Leistungsbeschreibung mit konkreten Antworten und einem klaren Kontaktweg mehr bringen als ein zusätzlicher allgemeiner Blogartikel.

3. Beantworte echte Kundenfragen direkt und verständlich

Wer eine Dienstleistung sucht, möchte meistens konkrete Fragen klären:

Was wird angeboten? Was kostet es ungefähr? Wie läuft die Zusammenarbeit ab? Für welche Kunden ist die Leistung geeignet?

Deine Website sollte diese Fragen möglichst direkt beantworten.

Statt langer Einleitungen und allgemeiner Werbesätze helfen klare Informationen.

Weniger hilfreich:

«Wir bieten innovative, zukunftsorientierte Lösungen mit höchster Qualität und individueller Betreuung.»

Hilfreicher:

«Wir unterstützen kleine Unternehmen in Luzern bei der laufenden Buchhaltung, der Vorbereitung des Jahresabschlusses und der digitalen Organisation ihrer Belege.»

Das zweite Beispiel erklärt unmittelbar, was das Unternehmen macht und für wen das Angebot gedacht ist.

Solche verständlichen Aussagen helfen Menschen, dein Angebot einzuordnen. Gleichzeitig erleichtert eine klare Inhaltsstruktur die maschinelle Verarbeitung der Informationen.

Praxis-Tipp: Sammle die fünf häufigsten Fragen aus deinen Kundengesprächen und beantworte sie auf der passenden Leistungsseite.

4. Beschreibe deinen Standort und dein tatsächliches Einsatzgebiet

Für regional tätige KMU ist lokale Sichtbarkeit besonders wichtig.

Ein Unternehmen in Luzern möchte möglicherweise Kunden aus der Stadt, dem Kanton oder der gesamten Zentralschweiz erreichen. Entscheidend ist, dass diese geografische Ausrichtung auf der Website verständlich dargestellt wird.

Nenne daher nicht nur deinen Firmensitz, sondern erkläre auch, wo du deine Leistungen tatsächlich anbietest.

Ein Handwerksbetrieb könnte beispielsweise angeben, dass er Projekte in Luzern, Kriens, Horw und angrenzenden Gemeinden übernimmt.

Ein digitaler Dienstleister kann hingegen seinen Standort in Luzern haben und Kunden in der gesamten Schweiz betreuen.

Wichtig: Erstelle nicht für jede Gemeinde eine nahezu identische Unterseite. Regionale Seiten sollten nur dann entstehen, wenn sie eigenständige und hilfreiche Informationen enthalten.

5. Optimiere dein Google-Unternehmensprofil

Für viele lokale Unternehmen ist das Google-Unternehmensprofil ein wichtiger Bestandteil ihrer Online-Pr